Bastian Sistig

studierte Philosophie und Theaterregie in Berlin und Frankfurt am Main als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er beschäftigt sich vorwiegend mit Erinnerungs- und Wahrheitspolitiken und hat ein Faible für spekulative Setzungen , interventionistische Vorhaben und unspektakuläre performative Qualitäten. Er arbeitet als Autor, Performer, Kurator und Regisseur in Kontexten wie: Schauspielhaus Wien, Künstlerhaus Mousonturm, Maschinenhaus Essen, TD Berlin, studioNAXOS, Fleetstreet-Theater Hamburg, Retzhofer Dramapreis, Alte Münze Berlin, Staatstheater Darmstadt, Grassi Museum Leipzig, Frankfurt LAB, Starke Stücke Festival, Monologfestival, Lange Nacht der Neuen Musik, Implantieren Festival, Schwankhalle Bremen, Hessisches Landestheater Marburg, Schaubühne Lindenfels Leipzig u.a. Seine Arbeiten wurden hin und wieder ausgezeichnet, u.a. mit dem Hauptpreis der Hessischen Theatertage und dem Publikumspreis von Stück/für/Stück am Schauspielhaus Wien. 2022 erhielt er in der Zeitschrift Theater Heute eine Nominierung als Nachwuchsregisseur des Jahres. Er ist Gründungsmitglied des Künstler*innenkollektivs PARA, Teil des Performance-Trios Brands/Sistig/Steinmair und Künstlerischer Leiter des Produktionslabels &sistig.